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Idee Glühbirne »Mach doch mal eine eigene Entschei­dercoach-Show!« Das höre ich nicht selten, wenn ich einen meiner großen Vorträge halte.

Die Idee hat etwas für sich, vor dem eigenen Publikum zu sprechen. Denn es gibt nichts Besseres, als Menschen mitzureißen, ihnen die Augen zu öff­nen und sie in Bewegung zu setzen.

Allerdings ist das Management einer eigenen Veranstaltung kein Pappenstiel. Wir brauchen einen Raum, ein Publikum, Organisation, Unterstützung, Vertrieb, Technik und Marketing.

Das liebe Geld

Das kostet alles Geld. Daher müssen wir Eintritt verlangen, um am Ende nicht das eigene Publikum gekauft zu haben. Doch genau an dieser kleinen Aufgabe entscheidet sich fast alles. Denn was bei einem Seminar mit 12 Teilnehmern noch einfach ist, wächst bei den 100 Zuhörern eines Vortragsabends zur Herkulesaufgabe.

Wie organisiere ich den Verkauf von Eintrittskarten? Ein Onlineshop ist ja schnell aufgesetzt, aber wie regelt sich die Bezahlung? Was passiert, wenn jemand seine Tickets innerhalb der 14-tägigen Wider­rufsfrist zurückgibt? Was passiert, wenn die Veranstaltung z.B. wegen Krankheit abgesagt werden muss?

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Das Magazin Wirtschaft und Weiterbildung hat in der kommenden Ausgabe einen Schwerpunkt zum Thema “Entscheiden” und empfiehlt auch mein Buch “Das Entscheider-Buch – 15 Entscheidungsfallen und wie man sie vermeidet”.

Im Premium-Bereich des Online-Auftritts des Magazins können noch bis Ende April Arbeitshilfen von den verschiedenen Autoren kostenfrei heruntergeladen werden. Hier kommen Sie zu den Beiträgen.

Entscheidercoach Kai-Jürgen Lietz bei Steelcase in DreieichLetzte Woche auf dem BJU Unternehmertag: Kai-Jürgen Lietz hat gewonnen!  Sonst gewinne ich bei solchen Veranstaltungen eher Kunden, aber diesmal sollte es ganz anders sein.

Denn das Schicksal meinte zu mir “Du brauchst endlich einen ergonomisch sinnvollen Stuhl für die langen Coachingsitzungen am Telefon!” Das Schicksal hat natürlich wie immer recht. Nach drei bis vier Zweistunden-Coachings an einem Tag fühlt sich der Rücken schon etwas merkwürdig an, obwohl ich ja auch Pausen zwischendurch mache. 🙂

Die vorausschauenden Veranstalter (BJU) haben daher mit dem Büromöbelhersteller Steelcase eine Vereinbarung geschlossen, als deren Ergebnis fünf “Please Arbeitsstühle” verlost wurden. Und mein Name war der Erste, der gezogen wurde. Wie heißt es so schön: Das Glück winkt dem Tüchtigen und ich habe mich auch gleich tüchtig gefreut. 😉 Weiterlesen

Wie viele von Ihnen kommen über Google und andere Suchmaschinen auf meine Seite?

Im monatlichen Durchschnitt ca. 20% meiner Leser. Viele davon über Begriffe, wie Entscheidungsdilemma, Entscheidungscoaching oder Entscheidungsfindung. Allerdings gibt es auch eine ganze Anzahl von Suchern, die vielleicht nicht unbedingt den Blog eines Entscheider Coachs erwartet hätten. Die Top 5 Suchbegriffe der fehlgeleiteten Rechercheure waren im letzten Monat:

verführung  
Geschäftsemails  
fragezeichen  
phönix aus der asche  
aktienkurs  

Sie können das gerne überprüfen, aber Google listet mich bei diesen Suchbegriffen relativ weit oben. Logischerweise verschwinden viele dieser zufälligen Leser wieder ganz schnell und versuchen ihr Glück woanders.

Für diese Suchenden habe ich jetzt einen Service eingebaut, der sie auf weitere Inhalte im Excellence-Blog hinweist, die zu ihrem Suchthema passen. Wer natürlich Hinweise zur Verführung der Angebeteten sucht, wird hier wenig finden :-). Ich hoffe, dass der Service trotzdem sinnvoll ist 🙂

Gerade hat mir ein Kunde eine interessante Frage gestellt.
Er wollte wissen, warum er seine Entscheidungskriterien definieren soll, bevor er die Alternativen in einer Entscheidungssituation kennt. Er könne die Entscheidungskriterien doch nicht entwickeln, wenn er nicht konkret an der Situation “dran” ist.

Diese Fragestellung gefällt mir, denn Sie wird mir in der einen oder anderen Form ständig gestellt und sie hat natürlich ihre Berechtigung 🙂

Wir müssen hier unterscheiden, zwischen Merkmalen der Alternativen und den eigentlichen Entscheidungskriterien.

Entscheidungskriterien spiegeln unseren Bedarf zur Lösung der Entscheidungssituation wieder, während Merkmale das Angebot der Lösungen abbilden. Wir haben ein Entscheidungs-Problem, beispielsweise wir brauchen einen neuen LKW. Also entscheiden wir über die verschiedenen Angebote von DAF, SCANIA, IVECO oder Mercedes-Benz.

Nehmen wir an, Sie schauen sich die Alternativen gleich zu Beginn an und leiten von den technischen Datenblättern und Service-Angeboten “Entscheidungskriterien” ab. Dann kann es leicht passieren, dass Sie ein Angebot nehmen, mit dem Sie später nicht zufrieden sind.
Denn Sie haben sich von den Anbietern aufzwingen lassen, was Sie zu wollen haben 😮

Das entspricht wahrscheinlich nicht Ihrem Bedarf. Aber es ist sehr schwer, das zu diesem Zeitpunkt nocht zu erkennen.
Daher macht es Sinn, zunächst zu erkennen, was Sie wirklich wollen. Also Ihren Bedarf. Dann ist es später möglich Diskrepanzen zwischen Ihrem Bedarf und dem Angebot der Anbieter zu erkennen.

Wenn Sie so eine Diskrepanz entdeckt haben, wird der Entscheidungsprozess erst richtig spannend, denn dann müssen sich die Anbieter gemäß Ihrem Bedarf auf Sie zu bewegen und Ihr Unternehmen profitiert davon, garantiert!