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Wasser bis zum Hals transparent Bestimmt kennen Sie das auch. Sie haben sich morgens kaum an Ihren Schreibtisch gesetzt, da kommen schon die ersten SMS und Anrufe übers Handy. In Ihrem Emailpostfach wartet schon ein ganzer Haufen Mails auf Sie. Na klar und antworten sollen Sie auch noch.

Wann sollten wir da Zeit für Entscheidungen finden? Von Entschei­dungsmethoden haben wir ja alle schon einmal gele­sen, aber das ist ja realitätsfremd! Wenn wir jedes Mal eine Matrix zeichnen würden, hätten wir in der Zwischenzeit fünf Anrufe ver­säumt!

Das Leben ist schon verdammt schnell und es erwartet von uns auch noch, dass wir Entscheidungen treffen. 😮

Es reicht!

So jetzt aber genug mit dem Opfergeschwätz. Wenn wir Gestalter sein wollen, dann seien wir es auch gefälligst. In unserem Leben pas­siert genau das, was wir passieren lassen.

Wenn ich Gestalter bin, dann lasse ich mich doch nicht von anderen terrorisieren, dann mach ich Terror  und zwar genau wann und wo ich es will. 😉

Ganz so martialisch brauchen wir es vermutlich nicht. Als Gestalter haben wir das Heft des Handelns in der Hand. Wir bestimmen, wie unser Tag verläuft und niemand sonst.

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image Sind Sie Raucher? Haben Sie Schulden? Essen Sie zu viel und bewegen sich wenig?

Können Sie sich vorstellen, was Schul­den mit Rauchen, gutem Essen und we­nig Sport zu tun haben?

Bevor wir eine Zigarette rauchen, zu viel essen oder Schulden aufnehmen, befin­den wir uns in einem kleinen oder viel­leicht auch größeren Widerstreit.

Innerer Kampf

Zwischen der Situation jetzt und unserer Zukunft.

Der Raucher fühlt sich direkt nach seiner Zigarette vielleicht wohl, aber in ein paar Jahren kriegt er Falten, hat Atemprobleme und ist Anwärter auf Lungen-Krebs.

Der Schuldner genehmigt sich von dem Geld einen schönen Urlaub, ein paar Jahre später kennt er den Gerichtsvollzieher als »Karl-Heinz«.

Gutes Essen schmeckt und entspannt. In der Zukunft wartet dagegen vielleicht schon der Herzinfarkt.

Gleich wäre gut

Was würde passieren, wenn wir schon direkt nach einer Zigarette wie eine Dörrpflaume aussähen? Wenn wir schon am Ende unseres Essens gleich den Notarzt rufen müssten?

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image Heinz Mielke* hat vor kurzem seinen vierten Anlauf zum Un­ternehmer abgebrochen. Er ar­beitet jetzt wieder als Diplom-Ingenieur in einem großen Un­ternehmen.

Glücklich ist er damit nicht. Denn ähnliche Stellen hatte er zuvor auch zu­gunsten seiner Grün­dungen ohne Reue aufgege­ben.

Kein Ziel – kein Selbstwertgefühl

»Aber was soll ich tun? Ich weiß doch gar nicht, was ich will und kann mich nicht so motivieren, wie es für einen Start-Up wichtig wäre.«

Mielkes Selbstbewusstsein ist am Boden. Er traut sich nichts mehr zu. Kun­denbesuche verkamen zur Bettelei um einen Auftrag. Augenhöhe ist etwas für die Erfolgreichen, die wissen, wie es geht.

Sein Problem: Während viele andere sich keine großen Gedanken da­rum machen, ob ihr Weg sie in eine sinnvolle Richtung führt, kreisen sei­ne Gedanken ständig darum. Sie lähmen ihn und sorgen dafür, dass er einen Misserfolg nach dem anderen erlebt.

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image Laut Hirnforschung treffen wir pro Tag rund 20.000 Entscheidungen. Der Mensch ist also eine wahre Ent­schei­dungs­ma­schi­ne. Unser Bewusstsein wäre von so vielen Entscheidungen überfordert. Daher neh­men wir die meisten davon nicht be­wusst war.

Unbewusste Entscheidungen sind in der Re­gel konditioniert. Davon haben wir schon gehört. Meistens wenn es um ne­ga­ti­ve Verhaltensweisen geht, wie et­was nicht tun zu können oder plötzliche, un­er­klär­li­che Reizbarkeit. Sehen wir, wie ne­ga­tiv Konditionierungen wirken können, fragen wir uns vielleicht, wa­rum die Natur uns damit belastet.

Was soll der Sinn davon sein?

Gutes und schlechtes Verhalten

Konditionierungen sind nichts anderes als in der Vergangenheit von uns festgelegte Wenn-Dann-Programmierungen. Also, wenn kein Auto kommt, können wir die Straße überqueren. Wenn es uns schlecht geht, dann essen wir eine Tafel Schokolade. Dann geht es uns wieder gut.

Autofahrer danken es uns, wenn wir nicht direkt in ihren Fahrweg lau­fen. Was aber als Kind aufgrund der ganzen Bewegung kein Problem ist, führt uns als Erwachsene im Computerzeitalter zu ungeahnten Konfektionsmaßen. Die Schokokonditionierung könnte also negativ sein.

Jeder Mensch hat Tausende solcher bereits getroffener Ent­schei­dun­gen abgespeichert. Die Mehrzahl davon ist hilfreich. Manche davon lassen uns allerdings an uns selbst zweifeln.

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image »Kann ich meine Vision auch wieder ändern?«

Viele von uns glauben ja, dass wir eine einmal formulierte Vi­si­on nicht mehr ändern. Of­fen­sicht­lich haben wir irgendwann einmal gelernt, dass eine Vision unabänderlich ist, als wäre sie in Stein gemeißelt worden.

»Natürlich können wir unsere Vision jederzeit verändern!«

Wir wollen nicht jede Woche eine neue Vision haben. Doch jeder Tag bringt uns neue Informationen. Dabei meine ich noch nicht einmal die sich verändernden Zeiten, wie technische, ökonomische und ökologi­sche Veränderungen.

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image Die wichtigste Person beim Ent­schei­den ist der Ent­schei­der. Aber was ist, wenn der Ent­schei­der – im Zweifelsfall wir – Angst hat?

Was ist, wenn es von unserer Ent­scheidung abhängt, wie sich unser weiteres Leben ge­stal­tet? Was ist wenn wir in einer schwie­ri­gen Situation sind und ei­ne gute Lösung brauchen?

Kennt jeder

Beides hat garantiert jeder von uns schon erlebt. Auch wenn es uns meistens nicht bewusst ist. Der erste Fall ist der Normalfall. Meistens wird uns das allerdings erst bewusst, wenn wir am Abgrund ent­lang­wan­dern, in den wir stürzen könnten.

Im zweiten Fall sind wir schon einen Schritt weiter.

Angst ist ein schlechter Ratgeber

In jedem Fall ist ein ängstlicher Entscheider nicht geeignet, unser Le­ben zu gestalten. Denn wie es das Wort bereits sagt. Angst engt uns ein, raubt uns die Freiheit. Unsere Gestaltungsspielräume sind dann kleiner als sie es sein müssten.

Denk einmal darüber nach, wie und wo Angst Deine Entscheidungen schon einmal beeinflusst hat. Wie hättest Du entschieden, wenn Du keine Angst gehabt hättest?

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Feder

Oft sind kleine Entscheidungen alles, was Erfolg und Misserfolg trennt.

Das beste Beispiel für die Bedeutung von kleinen Entscheidungen er­le­ben wir beim Thema Ernährung und Gesundheit.

Da gibt es die einen, die jeden Tag gesund leben, nicht zu viel und ausgewogen essen, die Alkohol und Zigaretten meiden und ein ge­sun­des Maß an Fitness (Treppen steigen) in ihrem Leben haben.

Und es gibt andere, die sich gerne etwas “gönnen” und das Ge­gen­mo­dell leben, also rauchen und trinken, vielleicht auch übermäßige An­stren­gun­gen meiden. In ihrer Wahrnehmung leben sie auch gesund. Vielleicht werden hin und wieder Diäten eingeschoben und für ein halbes Jahr ein Fitness-Studio besucht. Das Leben ist schön!

Das Ergebnis

Beide fühlen sich damit wohl. Die Unterschiede entstehen erst spät, meistens wenn sich beide Gruppen dem Rentenalter nähern. Dann ist die erste Gruppe noch fit und wird es auf absehbare Zeit auch blei­ben, während die zweite Gruppe dazu neigt, das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen zu stellen.

Für ein Umsteuern ist es dann zu spät, weil der Schaden schon ent­stan­den ist.

Die täglichen kleinen Entscheidungen

Nicht anders ist es mit allen unseren Entscheidungen. Ich kann heute problemlos die eine oder andere Sache aufschieben. Das hat unmittelbar keine Auswirkung auf mich. Später hole ich alles mit in­ten­si­ver Arbeit unter Druck nach. Was ist schon das Problem dabei, so­lan­ge ich meine Zusagen einhalten kann?

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image “Ich weiß schon jetzt, dass ich das nie könnte!” Das höre ich oft von anderen Menschen, wenn ich Ihnen erzähle, dass alle meine Kunden während meines Coachings Tagebuch führen.

Wenn wir uns ändern müssen, sind wir bereit, fast jeden Preis dafür zu zahlen, wenn wir uns nur ändern wollen, gibt es keine Verände­rung.

Unsere ungestörte Lebensrealität ist uns dann wichtiger als die kleinste Unterbrechung unseres Alltags zu zulassen.

Nicht bereit für den Preis der Veränderung

Mit anderen Worten. Wir sind noch nicht bereit für Veränderungen, wenn uns schon der Gedanke in den Widerstand treibt, ein Tagebuch führen zu müssen.

“Dazu müsste ich erst einmal wissen, dass mir das etwas bringt”. Fällt diese Aussage, sind wir bereit, einen Preis für unsere Veränderung zu zahlen. Es geht dann nur um die Frage, ob wir das richtige Werkzeug dazu in die Hände bekommen.

Der Gegenwert – unser Nutzen

Wir alle können uns ändern. Daran gibt es keinen Zweifel. Meistens schaffen wir es ohne Hilfe und manchmal eben mit Hilfe, wenn es schnell gehen soll oder der einsame Wolf gerade fußkrank ist.

Wir müssen nur bereit dazu sein.

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image Die meisten Menschen haben keine klare Vorstellung davon, was sie erreichen wollen und wo sie beispielsweise in zehn Jahren stehen wollen.

Allerdings müssten wir das wissen, wenn wir gute Entscheidungen treffen wollen. Denn mit unseren Entscheidungen geben wir unse­rem Handeln eine Richtung. Dazu sollten wir wissen, wo wir hin wollen.

Also brauchen wir eine eigene Vision

Eine Metapher

In unserem Leben sind wir bereits einer ganzen Menge von Hinweisen begegnet, wie unsere Vision aussehen könnte. Allerdings fehlt uns oft der Blick fürs Ganze. Es ist als betrachteten wir ein Puzzleteil, ohne zu wissen, dass es Teil eines Ganzen ist. Es ist dann nur ein merk­wür­dig geformtes Bild ohne Aussage.

Stellen wir uns vor, wir wüssten, wie das Gesamtbild aussieht. Wir könnten dann einordnen, wohin der kleine Bildausschnitt gehört. Das Puzzle-Teil ergibt plötzlich einen Sinn.

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image Es gibt zahlreiche gute Grün­de, ein Ta­ge­buch zu füh­ren. Über die meis­ten da­von habe ich hier im Blog schon ge­schrie­ben.

Zum Glück sind ja alle Men­schen sehr un­ter­schied­lich. So sind die einen echte Macher. Sie ha­ben Ziele und setzen sie aus­dau­ernd um. Solche Menschen hält nichts und niemand auf.

Andere setzen sich vielleicht auch Ziele, haben aber Probleme mit der Umsetzung. Der bekannte Lebensmanagement-Trainer Tony Robbins sagt dazu: Passiert Dir das, sind Deine Ziele zu schwach. Das mag sein. Aber es mag auch einen anderen Grund geben.

Viele von uns motivieren sich eher kurzfristig. Je länger wir also auf eine Belohnung, wie das Erreichen eines Zieles warten müssen, desto weniger motiviert sind wir. Leider lassen sich die wichtigen Dinge im Leben selten binnen einer Woche erreichen.

Was können wir tun, um uns langfristig zu motivieren?

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