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Es gibt Momente, die möchten wir einfach zurückdrehen, bevor sie passiert sind. Denn ohne große Ankündigung steht plötzlich und unerwartet unser Schicksal auf dem Spiel.

So geht es jetzt vielleicht einem Polizisten in München. Heute früh zeigt die BILD das Foto einer jungen Frau mit gebrochener Nase und blauem Auge. Das Ergebnis eines Nachmittags im Polizeigewahrsam. So jedenfalls verkauft das Boulevard-Blatt die Nachricht.

Was war passiert? Die Junge Frau ruft bei einem Streit mit ihrem Freund die Polizei. Die Beamten nehmen beide mit aufs Revier. Dort gerät die 22-Jährige (nennen wir sie Viktoria) auch mit den Beamten aneinander. Der Streit eskaliert so weit, dass die Polizisten sie in eine Zelle verfrachten und auf einer Bank fixieren wollen. Dabei spuckt sie die Beamten an und tritt um sich.

Was dann passiert ist noch strittig. Das Ergebnis allerdings nicht. Einer der Polizisten (nennen wir ihn Wachtmeister Faust) schlägt Viktoria mit der Faust ins Gesicht. Als Leser bin ich erst einmal schockiert!

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image Damit wir gute Entscheidungen treffen können, müssen wir klar sehen. Wir wissen dann, was wir wirklich wollen und wir schaffen uns Alternativen, die uns das bieten.

So weit so klar. Doch in vielen akuten Entscheidungssituationen läuft es genau anders herum. Wir stehen vor einem Problem und sind mit verschiedenen Alternativen konfrontiert. Oft ist die Situation so unangenehm, dass wir nur einen Ausweg suchen. Was wir langfristig wollen, spielt dann keine Rolle.

Zaudern ist prima

Wenn wir in einer solchen Situation keine Alternative sehen, für die wir uns eindeutig entscheiden können. Dann ist das ein Warnzeichen, das uns aufmerksam machen sollte. Zaudern ist also gut, weil wir dann wissen, dass der angebotene Müll uns nicht passt.

Ernste Situation

Zum Beispiel wenn unsere Bank die Kreditlinie kündigt, um neue Konditionen zu verhandeln. Der Druck, der dann auf uns lastet ist enorm. So könnten wir meinen. Gerade das ist vor kurzem einem mir bekannten Unternehmer passiert. Aber während die Bank ihn davon überzeugen wollte, dass er keine Wahl hätte, sprach er bereits mit anderen Banken und mehreren Investoren.

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