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Wenn wir immer wieder die gleichen Dinge auf die gleiche Weise machen, bekommen wir auch immer die gleichen Ergebnisse.

Diesen Spruch hat vermutlich jeder von uns schon in der einen oder anderen Form gesehen. Ursprünglich stammt er aus der Psychiatrie.

Unbewusst wiederholen manche von uns ihr untaugliches Verhalten, in der falschen Hoffnung, dass irgendwann das Schicksal zuschlägt und sich unser Leben (das Ergebnis) ändern möge.

Umstände ändern nichts

Natürlich passiert das nicht. Denn selbst wenn das Schicksal außer der Reihe einen Glücksfall wie einen Lottogewinn produziert, ist das Glück selten von Dauer.

So ein Glücksfall verändert allerdings manche Menschen. Sie werfen dann alte Glaubenssätze und Werte über Bord und bilden nützlichere neue. Sie erkennen, was sie anders machen müssen und verändern so die Ergebnisse des eigenen Handelns.

Der Entscheidercoach würde sagen, “sie treffen andere Ent­schei­dun­gen und geben ihrem Handeln eine andere Richtung.” 🙂

Allerdings verlieren viele der unverhofften Lottogewinner ihr Geld wieder ganz schnell und sind genauso arm wie vorher. Weil sich le­dig­lich die äußeren Umstände verändert haben und nicht der Mensch, der in ihnen lebt.

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Vorbilder waren immer ein probates Mittel, uns eine Inspiration für un­sere eigene Zukunft zu schaffen.

Allerdings ist es heute schwer, sich für Vor­bil­der zu begeistern. Denn unsere Vorbilder sind alle Menschen. Da­her machen sie natür­lich Fehler.

Aufgeblasene Fehler

Letzteres greift die Neuigkeiten-Verbreitungs-Industrie – die Presse – gerne auf und betrachtet sie mit einem Vergrößerungsglas.

In diesem Vergrößerungsglas sehen Fehler besonders hässlich aus. Wir fragen uns unwillkürlich, wie man mit so einem Fehler noch morgens in den Spiegel blicken kann.

Jüngstes Beispiel: Tiger Woods und sein Fremdgehen. Tatsächlich haben die dahinter stehenden Unappetitlichkeiten nichts mit seinem Erfolg als Golfspieler zu tun. Für viele hat Woods als Vorbild trotzdem versagt.

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© Maceo - Fotolia.com

Entscheidungen sind richtungsgetriebenes Handeln. Das lesen wir in diesem Blog immer wieder. Der Umkehrschluss: Ich muss wissen wo ich hin will, wenn ich eine gute Entscheidung treffen will.

Vorgestern hatte ich einen Anrufer, dem seine Vision noch fehlt. Er weiß nicht, wo er in zehn Jahren stehen wird. Gleichzeitig muss er bis Ende der Woche über ein neues Jobangebot entscheiden.

“Für die eigene Vision habe ich jetzt nicht genügend Zeit. Was mache ich jetzt? Haben Sie einen Tipp, wie jemand ohne Vision entscheiden sollte?”

Gestaltungsspielräume

Wir haben in diesem Fall einige Möglichkeiten unsere Entscheidung zu treffen. Dabei sollten wir allerdings auf eines achten: wer noch keine Vision hat, wird in der Zukunft große Gestaltungsspielräume brauchen, sobald er weiß, wo er herauskommen möchte.

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