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image Unsere jetzige Situation ist die Summe aller unserer Ent­schei­dun­gen der Vergangenheit. Das ist nicht weiter überraschend. Spannend dagegen wird es, wenn wir wissen, dass viele Menschen einen für sie falschen oder fatalen Weg wissentlich wei­ter gehen, also bewusst Fehlentscheidungen in Kauf nehmen.

Das kann der Unternehmenslenker sein, der die Hände nicht von ei­nem erfolglosen Produkt lassen kann, in das er bereits Millionen von Euro versenkt hat und das kann Hänschen Müller sein, der weiter sei­nem Beruf treu bleibt, der ihn krank und schließlich arbeitslos ge­macht hat.

In den Abgrund

Mit unseren Entscheidungen geben wir unserem Handeln eine Rich­tung. Nicht selten gehen wir in die falsche Richtung, weil wir uns über den Platz, den wir eines Tages in unserem Leben einnehmen wollen niemals Gedanken gemacht haben. Irgendwann wissen wir nur, dass der gerade beschrittene Weg nicht der richtige für uns ist.

So weit so gut. Dann müssten wir doch einfach die Richtung ändern, oder? Das allerdings ist für viele von uns zu einfach.

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image “Tut mir Leid. Aber ich werde doch nicht bei Ihnen kaufen. So sehr ich mich auf unsere Zusammenarbeit gefreut habe, so sehr weiß ich auch, dass es unsinnig wäre, weiter fort zu fahren.”

“Aber das können Sie doch nicht machen. Wir haben doch schon so viel investiert.”

“Bisher gibt es keinen gültigen Vertrag. Wenn Sie da etwas investiert haben, ist das Ihr Problem.”

Wahnsinn ohne Methode

Mit unseren Entscheidungen können wir andere in den Wahnsinn treiben. Insbesondere dann, wenn wir wir uns häufig um ent­schei­den.

Der falsche Weg

Auf Verständnis hoffen können wir allerdings, wenn sich der einge­schla­gene Weg als nicht zielführend herausstellt.

Denn wir sind oft auf den Rat von Fachleuten angewiesen. Haben wir vorher gut kommuniziert, was wir erreichen wollen, sollten sie uns dabei unterstützen, die richtige Wahl zu treffen.

Müssen wir unsere Entscheidung kurze Zeit später neu treffen, dann wurden wir voraussichtlich nicht gut beraten.

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image Ich höre und lese immer wieder, zum Entscheiden brauche es Mut. Denn man tauscht die sichere Gegenwart gegen eine unsichere Zukunft ein.

Mut ist sicher eine nützliche Eigenschaft. Wir können dann unsere Ängste überwinden und persönlich wachsen. Zum Beispiel wenn wir unserem Chef auf Augenhöhe entgegentreten und seine aggressive Art bei uns nur ein freundliches Lächeln auslöst.

Mut ist gut

Mut ist auch dann gut, wenn wir unseren eigenen Weg gegen den Widerstand der Umgebung gehen. So hat die FAZ zum Beispiel Jogi Löws Verzicht auf Kevin Kurányi bei der WM in Südafrika als “mutig” bezeichnet.

Tatsächlich hätte ich mich gefreut, wenn Kurányi für seine Entwicklung belohnt worden wäre. Denn ganz offensichtlich hat er eine Katharsis durchgemacht. Und hat jetzt die Freiheit, er selbst zu sein.

Entscheider brauchen Richtung

Doch zurück zum Mut der Entscheider. Mut kann nützlich sein, Voraussetzung ist es nicht.

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© Joss - Fotolia.com

“Ich kann an meiner Situation nichts ändern. Mir fehlt das Geld und die Kraft dazu, es ist so deprimierend!” So Peter Ginster*, ein Vertriebler ohne Perspektive

Viele Menschen denken sich in einen Zustand der Hilflosigkeit und können Ihre Probleme dann nicht lösen.

Im Hintern Ihres Problems finden Sie kein Manna

Dabei zäumt der oben Zitierte das Pferd von Hinten auf. Angenommen wir finden uns in einer sehr unbefriedigenden Situation wieder. Dann sollten wir uns keinesfalls Gedanken über das “Wie” machen, bevor wir das “Was” kennen. Das “Wie” wäre hier zum Beispiel die Kündigung des eigenen Jobs, obwohl der Ginster hoch verschuldet ist.

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