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(c) Fotolia Die nicht mehr ganz neue Sau, die derzeit durchs Managerdorf getrieben wird, ist das Thema Intuition. Entscheider sollen sich mehr darauf verlassen. Dazu gehören dann interessante Methoden, wie sich auf den Boden legen und über die Wahlalternativen meditieren. 😮

Wissenschaftler wie Gerd Gigerenzer haben erkannt, dass auf die Intuition oft verlass ist.

Gigerenzer beschäftigt sich mit Heuristiken (Daumenregeln) und fand heraus, dass wir bei uns gut vertrauten Problemstellungen mit der Zeit außerordentlich intelligente Daumenregeln entwickeln und dadurch sehr viel schneller entscheiden können, als wenn wir bewusst Alternativen mit allen unseren Kriterien bewerten.

Bei besonders komplexen Problemen helfen Heuristiken, das Problem so zu vereinfachen, dass am Ende wieder sinnvolle Entscheidungen herauskommen.

Diese Heuristiken nutzen wir alle unbewusst. Selbst strukturierte Entscheider machen das.

Orientierungslos

Etwas anderes ist es allerdings bei Entscheidungen, die uns Kopfzerbrechen bereiten. Es kann vorkommen – dieser  Fall ist ziemlich häufig –, dass wir vor mehreren Wahlalternativen stehen und nicht wissen, was davon gut für uns wäre. Unsere Intuition zuckt auch nur mal hier und mal da, liefert also keine Hilfe.

Die Weisheit der Evolution

“Dumme Intuition! Wenn man sie mal braucht, dann will sie nicht.” Denkt sich der Eine oder Andere vielleicht.

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