Voll aktiv dank Selbstvertrauen und Motivation

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Wie lange brauchen wir, um unsere Ziele umzusetzen? Das ist natürlich davon abhängig, wie ehrgeizig wir unser Ziel gesetzt haben.

Allerdings nutzt es nichts, sich das Ziel nur vor Augen zu führen, wir müssen auch aktiv werden. Denn Ziele werden aus dem Baumaterial “Ergebnisse” gebaut. Schaffen wir es, viele Ergebnisse in kurzer Zeit zu produzieren, dann sind unsere Ziele nicht weit.

Damit wir für unsere Ziele auch die nötige Aktivität entfalten, braucht es zwei Grundvoraussetzungen:

  1. Wir müssen motiviert sein.
  2. Wir sollten uns selbst vertrauen.

Ersteres ist banal. Denn wenn uns unsere Ziele nicht bewegen, dann bewegen wir auch nichts. Denn Pflichtgefühl lässt uns in den Minimalmodus fallen. Wir tun also nur soviel, um kein allzu schlechtes Gewissen zu haben.

Das Umstände-Märchen

Klappt es dann nicht mit dem Ziel, so liegt es einfach an den schlechten Umständen. Sie haben gegen uns gearbeitet und alle Erfolge vereitelt. 😮

Ungünstige Bedingungen sind normal. Deshalb müssen wir ja aktiv werden, damit sich die Dinge in unserem Sinne entwickeln. Wer an ungünstigen Bedingungen scheitert, dem ist es nicht gelungen, genügend wirksame Maßnahmen in Bewegung zu setzen.

Vertrau Dir selbst

Der zweite Punkt wird oft unterschätzt. Ohne Selbstvertrauen, wird jede Maßnahmen zur Qual. Denn wir gönnen uns dann kein gutes Ergebnis. Wir haben es uns nicht verdient. So fühlen wir uns zwar bestätigt, wenn wir eine schlechte Arbeit abliefern, aber gleichzeitig rammen wir uns so den Dolch des Selbstzweifels noch tiefer in den Rücken.

Gelingt uns trotzdem etwas, haben wir ein schlechtes Gewissen, obwohl wir uns eigentlich gut fühlen sollten.

So kriegen Sie Ihre Eltern dran

Selbstvertrauen ist reine Glaubenssache. Entweder die Eltern haben es vermurkst oder wir selbst haben uns solange mit Dreck beworfen, bis selbst der beste Teflon aufgegeben hat.

Ich weiß nicht, wie es mit Ihnen ist, aber ich habe das letzte Mal in der Pubertät auf meine Eltern gehört und das ist schon ziemlich lange her.

Sich selbst mit Dreck zu bewerfen ist bestimmt das Sinnloseste, was wir uns antun können. Da wir allerdings dazu in der Lage sind, können wir auch das Gegenteil tun.

Übung

Schreiben Sie sich zehn Gründe auf, warum Sie sich zutrauen Ihre Ziele zu erreichen: (Zum Beispiel)

  1. Ich traue mir zu, mein Ziel zu erreichen, weil ich … ein Frühaufsteher bin.
  2. Ich traue mir zu, mein Ziel zu erreichen, weil ich …mich jeden Tag aufs Neue überrasche.
  3. Ich traue mir zu, mein Ziel zu erreiche, weil ich … schreiben kann, wie ein junger Gott.
  4. Ich traue mir zu, mein Ziel mit Bravour zu erreichen, weil ich … immer die besten Ideen habe.
  5. Ich trauen mir zu, mein Ziel zu erreichen, weil ich … als glänzender Redner die Menschen für mich einnehmen kann.

Wenn Sie schon einmal dabei sind, schreiben Sie sich noch einen 11ten Grund auf, nur um sich selbst zu beweisen, dass Sie es können. 🙂

Es ist doch erstaunlich, dass wir 11 Gründe finden, warum wir unsere Ziele erreichen werden, oder? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, daher sollten wir das die nächsten zehn Tage hintereinander machen. Danach fühlen Sie in sich hinein, was sich verändert hat.

Ihre Zukunft

Meine Prognose: Sie stürmen danach los und setzen Ihre Ziele um, weil es Ihnen so unglaublich viel Freude bereitet.

Warum geht das so einfach? Gegen den Dreck, den wir auf uns werfen, versuchen wir uns zu schützen, deshalb braucht es seine Zeit, bis die unheilvolle Wirkung eintritt.

Wenn wir uns dagegen selbst Anerkennung aussprechen, dann gehen quasi alle Türen auf, um all das Positive aufzunehmen. Unser Unterbewusstsein verarbeitet es dann und versorgt uns danach mit der richtigen emotionalen Großwetterlage.

Auf geht’s

Vielleicht denken Sie sich jetzt: Interessant! Das habe ich verstanden, da muss ich jetzt nichts tun.

Genau! Sie müssen nichts tun. Dann allerdings passiert auch nichts. So unscheinbar diese Übung wirkt, so viel kann sie für Sie bedeuten. Zehn Tage ist doch keine Zeit. Probieren Sie es einfach aus!