Archive for the 'Verschwendung' Category

Kleinlicher Gestaltungsspielraum

Montag, Februar 28th, 2011

Gestaltungsspielraum »Ich hätte hier anders ent­scheiden müssen!« So Ludwig Klein*, nachdem sich sein wert­vollster Mitarbeiter per Kündi­gung verabschiedet.

Ein Jahr zuvor hatten beide über eine Lohnerhöhung oder alternativ über eine Erfolgsbeteiligung verhandelt. Damals war Klein noch stolz darauf gewesen, dass sein Mitarbeiter klein bei gab und sich mit einer Einmalzahlung (Bonus) zufrieden gab.

Angesichts des jetzt drohenden Verlusts von Know-How und Einfluss bei diversen Kunden bot Klein dem Mitarbeiter dieses Jahr erheblich mehr an. Doch natürlich ging es jetzt nicht mehr um rationale Argumente.

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Das Wesen der Verschwendung

Freitag, Oktober 16th, 2009

In Zeiten der Wirtschaftskrise müssen die Unternehmen sparen. Das zumindest hören wir alle immer wieder. Das ist interessant. Denn schließlich bedeutet es nichts anderes, als dass die gleichen Unternehmern vorher Geld verschwendet haben.

Als Schwabe habe ich ein einfaches Bild davon, was Verschwendung ist. Immer dann, wenn ich mich für eine Alternative entscheide, die nicht zu meinem Bedarf passt, verschwende ich Arbeit, Zeit, Nerven und Geld.

Zu groß

iStock_000005767775SmallZum Beispiel braucht ein Buchhändler einen neuen Mitarbeiter für seine Kinderbuchabteilung. Die Wirtschaftskrise macht es möglich, dass ein Bewerber uns mit seinem Altgriechisch beeindruckt. Er kann die Ilyas von Homer rezitieren und spricht darüber hinaus Russisch, Französisch, Italienisch, Polnisch und Englisch.

Wow! Das braucht zwar keiner in der Kinderbuch-Abteilung, aber schaden wird es auch nicht. Und wer weiß? Vielleicht fällt dem Buchhändler später noch einmal ein, wofür es gut ist?

Die Qualifikation des Bewerbers mag zwar beeindrucken, aber damit ist er überqualifiziert. Die Vermutung liegt also nahe, dass wir für  etwas zahlen, was wir gar nicht brauchen.

Zu klein

iStock_000002826153SmallNatürlich gibt es auch Bewerber, die bereit sind, für einen sehr niedrigen Lohn zu arbeiten. Das schont das Budget, oder? Dummerweise hat derjenige gar keine Ahnung von Kinderbüchern. :-o

Nun ja, zumindest haben wir dann einen Mitarbeiter mehr, auch wenn unsere kleinsten Kunden von ihm nicht sonderlich gut beraten werden.

Alles beides zusammen

Na gut! Bei Verschwendung dimensionieren wir unsere Lösungen also entweder zu groß oder zu klein, oder? Man mag es nicht glauben, aber tatsächlich finden wir bei den meisten Verschwendern sogar beide Aspekte in einer Lösung!

Wie soll das gehen?

Zum Beispiel könnte der Multiphilologe in Bezug auf Kinderbücher ahnungslos sein.

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Das macht ja auch nichts. Schließlich werden wir dadurch mit seinen sprachlichen Fähigkeiten entschädigt.

Dumm nur, dass ein Teil unsers Bedarfs ungedeckt bleibt. Wir werden uns dem Problem also bald wieder widmen müssen. Dabei besteht dann wieder die Gefahr einer weiteren Verschwendung. :shock:

Der Hammer

Unternehmen, die heute sparen haben dieses Bild allerdings nicht vor Augen. Sie begrenzen einfach ihre Ausgaben durch enge Budgets. Es gehört kein Genie dazu, um zu erkennen, dass dies zu weiterer ungewollter Verschwendung führt.

Was denken Sie?

So haben Sie genügend Zeit für Entscheidungen

Freitag, Juni 12th, 2009

Alarm

“Ich brauche mehr Zeit. So kann ich diese Entscheidung nicht treffen”.

Dieser Satz könnte von vielen Menschen stammen. Zeit scheint immer knapp zu sein.

Vor ein paar Tagen habe ich noch darüber geschrieben, wie der PC unsere Arbeit revolutioniert hat. Allerdings hat er auch unsere Kommunikation beschleunigt. Und das heißt auch, die Anforderungen an unsere Reaktionsgeschwindigkeit sind gestiegen.

Somit haben wir oftmals wenig Zeit, um eine gute Entscheidung zu treffen. Wenn es schon schnell gehen soll, dann sollten wir allerdings auch unsere kostbare Ressource richtig einsetzen.

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Wer ist ein Experte über sich selbst?

Freitag, Mai 29th, 2009

Ein neues Auto steht an, eine neue Anlage, ein neues Laptop oder manchmal nur ein neuer Staubsauger. Je größer die Investition, desto intensiver investieren sich Entscheider in das ihnen fremde Thema.

Richtig so! Möchte man meinen. Tatsächlich beschäftigen sie sich aber mit dem falschen Thema.

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Der Alltagsentscheider: Geschäftsreisen

Dienstag, Februar 17th, 2009

alltagentscheider_titelNicht nur in Deutschland ist Sparen angesagt. Das spüren jetzt auch die Hotelketten. Denn die Geschäftsreisen haben spürbar nachgelassen. Waren die Unternehmen vorher verschwenderisch oder sparen sie jetzt am falschen Ende? Eine Frage für den Alltagsentscheider.

Es ist noch gar nicht so lange her, da ging es bei Geschäftsreisen höchstens um die Übernachtungskosten. Dabei sind diese nun wirklich vernachlässigbar, wenn wir an die zahlreichen verlorenen Stunden auf Reisen und die liegengelassene Arbeit im Büro denken. (weiterlesen…)


 
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